11.02.2016 – Trier

Gesunder Menschenverstand trifft auf Wider­sinn: Informations- und Wahlveranstaltung der Alternative für Deutschland in Trier-Euren am 11.02.2016

Besser informiert über die aktuelle Politik der Regierung –  eindeutig bestätigt in der Über­zeugung, daß eine Wende in der Politik absolut notwendig ist  –  so kann man den inhaltli­chen Gewinn der meisten Zuhörer zusammenfassen. Im Bürgerhaus Druckwerk in Trier-Euren hatten sich zu einer AfD-Wahlinformationsveranstaltung ungefähr 400 Bürger einge­funden.
In seiner Eingangsrede zeigte Michael Frisch, AfD-Vorsitzender Trier, die Versäumnisse und familien- und bildungspolitischen Fehlent­scheidungen der letzten Jahre und Jahrzehnte auf. Frisch arbeitete im einzelnen klar und deut­lich heraus, was im Interesse der Jugend in Zu­kunft anders und besser gemacht werden muß. Joachim Paul, Stellvertretender Vorsitzender der AFD Rheinland-Pfalz, lieferte dazu weitere wichtige Einsichten, Argumente und Informa­tionen. Einige Zwischenrufer gaben ihm die Gelegenheit, mit Humor sie alle wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuführen. In einer längeren eingespielten Videosequenz stellte der Landesvorsitzende Uwe Junge das Wahlprogramm der Alternative für Deutschland in Rheinland-Pfalz insgesamt vor. Beatrix v. Storch, Mitglied des Europaparlaments, informierte und belustigte, schockierte aber auch die Zuhörer mit Informationen über die Europapolitik der EU. Ihre Informationen zu feminis­tischen Ansichten über gender-gerechte Steinigungen trafen auf das Interesse der schockier­ten Zuhörer. Hierbei handelte es sich nur um eines der typischen Beispiele für den Politikbe­trieb in Brüssel, das sie anführte.
Vor dem Tagungsort hatte sich eine Gruppe Linker offenbar unterschiedlicher Intensitäts­stufen einge­funden. Von diesen war etwa Zwanzig Einlaß gewährt worden. Nach den drei An­sprachen und der Videosequenz des Landesvorsitzenden hatte man dieser Gruppe die Gele­gen­heit geben wollen, sich mit Fragen und Diskussionsbeiträgen kon­struktiv einzubrin­gen. Sie nutzten diese Gelegenheit indes, indem sie während des Abends durch wenig er­hellende Zwischenrufe und Ins-Wort-Fallen die Zuhörer verärgerten. Dieser Ärger hielt sich aber in Grenzen, da das Verhalten der Störer den gesunden Menschenverstand der drei Redner nur umso klarer her­vortreten ließ.  Der großen Mehrheit der Anwesenden bot die Veranstal­tung eine gute Möglichkeit zu erkennen, daß die Alternative für Deutschland als einzige Alternati­ven zur gegenwärtigen Politik der etablierten Parteien zu bieten hat.