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Bürgerstammtisch – Vorstellung Bewerber Wahlkreis 202

Einladung zur Vorstellung der Bewerber

Wer wird die Chance bekommen, unsere Region im Bundestag nach der kommenden Bundestagswahl 2017 zu vertreten?

Am 20. Januar wird die AfD ihren Direktkandidaten für den Wahlkreis 202 bestimmen. Die Mitglieder haben dann im Rahmen der Wahlkreisversammlung die Gelegenheit, sich für einen Kandidaten zu entscheiden.

Im Vorfeld, sind alle interessierten Personen recht herzlich eingeladen, sich am 13. Januar 2017 ein Bild der Bewerber des Kreisverband Bitburg-Prüm zu machen. Im Rahmen des Bürgerstammtischs werden die beiden Kandidaten, Herr Boris Schnee und Otto Freiherr Hiller von Gaertringen, sich Ihnen vorstellen.

Bürgerstammtisch – Thema Außenpolitik

Lebhafte Diskussionen in gemütlicher Runde


 Am Freitag den 16. September fand der zweite sogenannte Bügerstammtisch des AfD Kreisverbands (KV) Bitburg-Prüm in Auw an der Kyll statt.
Circa ein Dutzend Personen waren der Einladung gefolgt und nutzten die Gelegenheit, sich in einer lockeren Stammtischatmosphäre, über aktuelle politische Themen zu informieren beziehungsweise mit zu diskutieren.
Anders als beim letzten Bürgerstammtisch, wo es sich beim Thema „Familie und Kinder“ (hier wurde u.a. aufgezeigt, dass alleinerziehenden und verheirateten, beim Modell der AfD mehrere hundert Euro mehr zur Verfügung stehen würden) um ein eher „weiches Thema“ handelte, drehte es sich beim aktuellen Stammtisch um das Thema „Außen- und Sicherheitspolitik“.

Beleuchtet wurde das Kapitel 4 des AfD Grundsatzprogramms.
Hier speziell die Aussagen zur NATO als Verteidigungsbündnis, das Verhältnis zu Russland, die derzeitige Situation der Bundeswehr sowie die Entwicklungshilfe.
Kernaussagen
Wie komplex aber auch interessant das Thema war, zeigte sich daran, dass der ursprünglich für 45 Minuten angesetzte Vortrag, aufgrund zahlreicher Nachfragen und Diskussionen, letztlich über zwei Stunden dauerte.
Trotz mehrerer geschichtlicher Exkurse, kam bei den beteiligten Personen, zu keiner Zeit das Gefühl der Langeweile auf.
Im Gegenteil, der Stammtisch sollte für die Anwesenden nicht nur informativ, sondern auch produktiv sein. So wurde am Ende sogar ein Antrag auf Änderung des Grundsatzprogramms formuliert. Diesen gilt es jetzt, nur noch in der nächsten Versammlung des KV „abzusegnen“ und dann auf den Weg zu bringen.
Wir sind der Meinung, das ist echte und gelebte Demokratie.

Wenn die Bevölkerung oder die Mitglieder mit etwas nicht zufrieden sind, dann arbeiten wir aktiv an der Verbesserung mit. Das ist Basisdemokratie, und wohl zurzeit der große Unterschied zu Parteien, in der eine Person sagt: „Wir schaffen das!“
Egal ob die Bevölkerung und die Mitglieder das wollen oder nicht.
In diesen Parteien scheint es, als sei die Aussage der „Chefin“ Gesetz“ oder in „Stein gemeißelt“!
Das gibt es in der AfD eben nicht!
Dies scheinen auch immer mehr Bürgerinnen und Bürger so zu sehen, denn kurzerhand entschloss sich eine Besucherin der Veranstaltung, im Anschluss der AfD beizutreten.

Fazit: Ein rundum erfolgreicher Abend!

AfD Thementag am 03.12.16

Für Freitag, den 02.Dezember hatten die beiden AfD Kreisverbände Vulkaneifel und Bitburg-Prüm, interessierte Personen zum Thementag nach Weidenbach eingeladen.

Auf der Agenda standen die Themen Landwirtschaft und Energie (hierbei lag der Fokus auf den Windkraftanlagen).

Neben Otto Freiherr Hiller von Gaertringen (AfD KV Bitburg-Prüm), standen Frau Beate Härig-Dickersbach (AfD KV Vulkaneifel und Mitglied des Landesfachausschuss Landwirtschaft) und Herr Jürgen Klein (Mitglied des Landtags, umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz und Mitglied des LfA Landwirtschaft) den Teilnehmern Rede und Antwort. Teilweise über 15 Personen waren der Einladung gefolgt und wollten erfahren was die AfD für Ideen hat um die Zukunft der Landwirte in der Eifel zu sichern.
Unter den Gästen waren auch einige Mitglieder des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) Rheinland-Pfalz.
Schnell entstand eine sachliche und fachliche Debatte auf hohem Niveau.
Vor allem die Mitglieder des BDM zeigten sehr viel Fachexpertise und brachten den Anwesenden aber auch den Fachleuten der AfD, ihr Konzept eines Milchmarkt-Krisenmanagements näher.
Dieses sieht unter anderem vor, die Einführung von Marktkriseninstrumenten zu fokussieren um massive Wertschöpfungsverluste, wie sie bereits in den vergangenen Jahren für die Milchviehhalter (MVH) entstanden sind, einzugrenzen.

Notwendig wäre dabei, ein abgewogenes, mehrstufiges Vorgehen (in vier Punkten), basierend auf den Daten der EU-Monitoringstelle.

  • Private Lagerhaltung
  • Zeitlich befristete Deckelung der Milchanlieferung (in Kombination mit weiteren Anreizprogrammen für weitere mengenreduzierte Maßnahmen)
  • Allgemeinverbindliche Rücknahme der Milchanlieferung um wenige Prozent
  • Staatliche Intervention, um einen kompletten Marktzusammenbruch zu verhindern .

Den Vertretern des BDM war es wichtig, darauf hinzuweisen, dass keine zusätzlichen Subventionen, sondern lediglich gesetzliche Rahmenbedingungen gefordert werden, die es den Milcherzeugern ermöglichen, ihre Produktion, so wie jede andere Branche auch, marktorientiert zu steuern. In diesem Zusammenhang muss die bereits bestehende Monitoringstelle mit entsprechenden Kompetenzen ausgestattet werden.

Für die Fleischerzeugenden Bauern sahen die anwesenden Landwirte ein ähnliches Problem wie bei den Milchviehhaltern.
Hier werden die Rahmenbedingungen durch die „falsche Stelle“, nämlich durch die verarbeitende Industrie festgelegt. Dies führt zur Überproduktion. Die Industrie verdiene, während die Erzeuger lediglich die „Restgeldempfänger“ seien.
Derzeit sei die gesamte Ausbildung der Landwirte darauf ausgelegt, wie man mehr produzieren kann. Was zurzeit bei der Ausbildung vernachlässigt wird, ist das Marketing bzw. der Absatz der Produkte. Deshalb ist man hier leider abhängig von der Industrie und den Genossenschaften.

Ein Landwirt fasste dies in dem schönen Satz „Der Respekt vor Lebensmittel muss wieder neu erlernt werden“ zusammen.

Die Vertreter der AfD hörten genau zu und waren dankbar für die gewonnenen Erkenntnisse. Herr Klein versicherte, die Punkte und Ideen mit in den Landes- bzw. Bundesfachausschuss Landwirtschaft zu nehmen und auszuwerten. Denn in einem waren sich alle einig. „Unsere Landwirte sind in ihrer Existenz bedroht!“ (eine Zahl verdeutlicht, dass dies keine hohle Phrase ist. Ein durchschnittlicher Landwirtschaftlicher Betrieb in Deutschland, macht pro Jahr im Schnitt 60.000 Euro Verlust). Die AfD hat erkannt, dass es höchste Zeit zum Handeln ist.

 

Nach einer Pause ging es ab ca. 19:30 Uhr weiter mit dem zweiten Teil des Thementags.

Bei Vortrag

Jürgen Klein (MdL) Vortrag zu Windkraftanlagen

Herr Klein zeigte in seinem Vortrag deutlich, wie abhängig unsere moderne Gesellschaft mittlerweile von einer unterbrechungsfreien Stromzufuhr ist, und dass Windkraft nach dem jetzigen Stand der Technik (keine adäquaten Speichermöglichkeiten), zwar eine Ergänzung, nicht aber die Lösung unserer Energieversorgung sein kann.
Weiter machte er deutlich, wer zurzeit an den Windkraftanlagen verdient und welche Kosten und Nachteile (sowohl für die Umwelt, als auch für die Gesundheit der Anwohner), diese in sich bergen. Herr Klein zeigte aber auch Lösungen auf und nannte Ansprechstellen, an die sich betroffene Anwohner wenden können, um gegebenenfalls solche Anlagen in ihrer Nähe zu verhindern.

In einem Exkurs ging Herr Klein auf die Kehrseiten des Landesentwicklungsprogramm IV, des Innenministeriums Rheinland-Pfalz, und hier speziell auf den Teil D – Gender Check ein. Besonders die Nachteile, die aus dem Unterpunkt 4.2.1.4 Gender-Mainstreaming entstehen können, sorgten wir allgemeines „Kopfschütteln“.

Nach dem Vortrag stand die AfD, allen Interessierten Personen zur Klärung der noch offenen Fragen, zur Verfügung.

Der Thementag endete nach 7 Stunden um ca. 22:00 Uhr.