Archiv der Kategorie: Bildung

Ländlicher Raum in Rheinland-Pfalz verwahrlost

Immer mehr Bewohner aus Rheinland-Pfalz flüchten vom ländlichen Raum in die Städte. Das hat mehrere Ursachen, weiß Jürgen Klein, MdL in der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz: „Die wiederholt leeren Versprechen der Landesregierung zur schnellen Errichtung und unbürokratischen Betreibung des Breitbandausbaus stocken seit Jahren. Wenn in den Stadtstaaten bereits bis zu 90 % der Haushalte mit stabilen Datenverbindungen von 50 Mbit/s ausgestattet sind, erreicht Rheinland-Pfalz im Durchschnitt gerade einmal 76,7 %: vorletzter Platz aller alten Bundesländer und sogar schlechter als das Saarland. Dabei liegt Deutschland insgesamt nur auf Platz 32 in Europa, was die Datenversorgung im LTE-Netz mit einer Downloadgeschwindigkeit von nur 22,7 Mbps und einer Verfügbarkeit von gerade 65,7 % entspricht. Nach einer Studie des TÜV Rheinland liegen die Haushalte in ländlichen Räumen beim Anschluss an mindestens 50 Mbit/s bundesweit gerade einmal bei 36,2 %.“

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Ärztliche Versorgung auf dem Land und die aktuelle Situation im Prümer Krankenhaus

Der Kreisverband Bitburg-Prüm hatte zu einer Informationsveranstaltung am 29.03.2018 im Konvikt in Prüm eingeladen.

Frau Dr. Groß, MdL der Alternative für Deutschland, hielt einen kenntnisreichen Vortrag zur Lage der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum. Sie machte deutlich, wo politische Versäumnisse und Fehlsteuerungen durch falsche Politik in den letzten Jahren festzustellen sind und was sonst noch für Ursachen für die sich verschlechternde Lage vorliegen. Frau Dr. Groß zeigte, in welchen Bereichen welche Maßnahmen getroffen werden müssen, um eine bessere Versorgung der Landbevölkerung endlich wieder zu gewährleisten.

Im Einzelnen will die Alternative darauf dringen, dass die Genehmigungsverfahren im Krankenhausausbau deutlich verkürzt werden. Zudem muss die Weiterbildung der regionalen Ärzteschaft intensiver gefördert werden, dies auch, um einem Abwandern der Ärzte  vorzu­beugen. Eines der großen Probleme ist die Überalterung der Ärzteschaft in der Region. Die Fördersummen für die Übernahme von Praxen oder den Ausbau derselben durch junge Ärzte müssen deshalb so angehoben werden, dass sie auch entsprechende Wirkung erzielen. Eine weitergehende und möglicherweise höhere Förderung von Stipendiaten, die sich ver­pflichten, in der Region sich anschließend niederzulassen, muss in Betracht gezogen werden. Der Numerus clausus ist in dem Maß abzusenken, dass genügend junge Leute Medizin studie­ren können. Die Abiturnote ist ohnehin nur in geringem Ausmaß geeignet, eine Aussage über die Eignung eines jungen Menschen für den Medizinerberuf machen zu können. Die Alterna­tive wird deshalb weiter gegen alle Widerstände und Ausreden dafür kämpfen, dass genü­gend Geld zur Verfügung gestellt wird, damit endlich mehr junge Menschen ihren Wunsch verwirklichen können, Ärztin oder Arzt zu werden.

Insgesamt wies Frau Dr. Groß anschaulich darauf hin, dass die unbefriedigende ärztliche Ver­sorgung auch in erheblichem Maß eine Folge der Versäumnisse im Bereich der Strukturplanung der Region ganz allgemein ist. Dies beginnt beim Erhalt und Ausbau des Straßennetzes, setzt sich fort in der Vernachlässigung des digitalen Ausbaus und geht hin bis zu Schulschlie­ßungen, welche die Landflucht anheizen. Die sich verschlechternde ärztliche Versorgung ist im Zusammenhang ungezählter solcher politischer Versäumnisse und Fehlsteuerungen zu verstehen.

Im Verlauf des Abends ging Frau Dr. Groß auch auf die angespannte finanzielle Lage des Prümer Krankenhauses ein.
Das St. Joseph Krankenhaus Prüm war auf Initiative der AfD, bereits Thema im Ausschuss für „Gesundheit, Pflege und Demografie“ des Rheinland-pfälzischen Landtags. Da das Ergebnis, sprich die Antwort der Landesregierung aber alles andere als zufriedenstellend war, wird Frau Dr. Groß dies noch mal zum Thema im Parlament machen und dazu eine sogenannte „Kleine Anfrage“ stellen.

Eine lebhafte Fragestunde und Diskussion rundete den Abend ab.

AfD Rheinland-Pfalz will Familien bei Schülerbeförderung entlasten

Die AfD-Opposition im rheinland-pfälzischen Landtag fordert auch bei der Beförderung von älteren Schülern eine finanzielle Entlastung ihrer Familien. Jüngere Mädchen und Jungen fahren ohnehin gratis mit dem Bus zur Schule, wenn diese weit genug von zu Hause entfernt liegt. Schülern der Sekundarstufe II, also meist der 11. bis 13. Klasse, wird dagegen die Beförderung nur bezahlt, wenn das Einkommen ihrer Eltern nicht eine bestimmte Grenze überschreitet.

Die AfD-Fraktion forderte am Montag in Mainz eine einkommensunabhängige Belastungsgrenze von 300 Euro pro Schuljahr für die Beförderung dieser Jugendlichen inklusive der Berufsschüler. Die restlichen Kosten solle die öffentliche Hand tragen. Bei Sozialhilfeempfängern und Familien mit mehr als zwei Kindern müsse es eine volle Kostenübernahme geben. Die AfD-Fraktion verwies auf eine ähnliche Regelung in Bayern und die kräftiger sprudelnden Steuereinnahmen.

Sie will ihren entsprechenden Antrag an diesem Donnerstag (22. Februar) auf die Tagesordnung des Landtags setzen. Die Fraktion argumentierte, dass die schon seit 2009 geltende Einkommensgrenze mit 26 500 Euro brutto bei einem Kind kaum über den Hartz-IV-Regelsätzen liege. Damit müssten manche Eltern von Schülern der Sekundärstufe II mehr als 1000 Euro im Jahr für den Schulbus zahlen.

Quelle T-Online vom 19.02.2018

Erster Bürgerdialog im Jahr 2018 in Badem – Thema Erhalt der kleinen Grundschulen

v.l. Otto Hiller von Gaertringen (stellv. Kreisvorsitzender) und Joachim Paul (MdL)

Am 25. Januar führte der AfD-Kreisverband Bitburg-Prüm seinen ersten Bürgerdialog im neuen Jahr durch. In Baden trug der neue stellvertretende Landesvorsitzende der AfD Rheinland-Pfalz und bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Joachim Paul, zum Thema „Erhalt der kleinen Grundschulen“ vor.

Von den insgesamt 76 „kleinen“ Schulen in Rheinland-Pfalz wurden im vergangen Jahr im Auftrag der  Landesregierung  41 Schulen im Hinblick auf eine mögliche Schließung  überprüft.

Gegen den Willen der Bevölkerung und trotz massiver Proteste, vor allem der AfD-Opposition im Landtag, hat die Landesregierung Ende 2017 die Schließung von neun rheinland-pfälzischen Grundschulen beschlossen. Hiervon ist z.B. leider auch die Grundschule in Oberkail im Eifelkreis mit ihren rund 30 Schülern betroffen.

Die AfD hält diese erzwungene Schließung gegen den Willen der betroffenen Eltern für einen großen Fehler, sie sieht darin ein fatales  Signal für die Entwicklung des ländlichen Raumes in unserem Land. Gerade auch das Vorhandensein von  Grundschulen spielt bei der Wohnortwahl  eine wichtige Rolle.

Wie Joachim Paul in allen Einzelheiten darlegte, wurden wichtige Aspekte wie die Leistungen der Schüler, die Zufriedenheit der Bürger und der Zustand der Schulen bei der Entscheidung vollkommen außer acht gelassen. Ein gutes Beispiel hierfür ist gerade die Oberkailer Schule. Sie befindet sich in einem guten baulichen Zustand, bietet flexible Betreuung und hat ein Konzept zur Inklusion.
Die AfD vertritt den Standpunkt, dass in Zeiten von Rekordsteuereinnahmen nicht  zu Lasten der Entwicklung der ländlichen Räume und – damit verbunden – auf Kosten unserer Familien und Schüler gespart werden darf.

Die AfD möchte auch mit ihren zukünftigen Veranstaltungen auf die derzeitigen Defizite im ländlichen Raum aufmerksam machen. Deshalb finden im März zwei weitere Bürgerdialoge zu den Themen „Schluss mit den Bildungsexperimenten“ und „ärztliche Versorgung auf dem Land“ im Eifelkreis Bitburg-Prüm statt.
Die Veranstaltung in Badem zeigte auch deutlich, dass die AfD mit diesen Themen den Nerv und das Interesse der Bevölkerung getroffen hat, denn es waren Zuhörer aus mindestens drei rheinland-pfälzischen Landkreisen anwesend, die sich lebhaft an der  anschließenden Diskussion beteiligten.

Mehr Informationen über unsere zukünftigen Veranstaltungen finden Sie unter:
www.afd-bitburgpruem.de

Die kleinen Schulen dürfen nicht sterben – unsere Dörfer müssen lebenswert bleiben! Bürgerdialog in Badem

Die AfD Bitburg-Prüm und der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Joachim Paul, laden alle interessierten Bürger am 25.01.2018 ab 19:00 Uhr zum Bürgerdialog (Thema: Unsere Dörfer müssen lebenswert bleiben – für den Erhalt der kleinen Grundschulen)  nach Badem ins Gasthaus „Jedermanns“ ein.

Außerdem haben Sie am 25.01.2018 die Möglichkeit, Ihrem Protest gegen die im April 2017 vom rheinland-pfälzischen Landtag beschlossene Diätenerhöhung, eine Stimme zu verleihen!
Der AfD Kreisverband Bitburg-Prüm unterstützt die Aktion „Schluss mit der Selbstbedienung im Landtag“, der Freien Wähler und der ÖDP!
Unterzeichnen auch Sie am 25.01.2018 im Gasthaus „Jedermanns“ in Badem, die Volksinitiative gegen die Diätenerhöhung!

Konsequenzen aus dem IQB-Bildungstrend 2016: Sachunterricht durch Heimatkunde ersetzen

Jener IQB-Bildungstrend, in welchem Viertklässler in den Fächern Mathematik und Deutsch getestet wurden, hat ernüchternde Ergebnisse zu Tage gefördert. In Deutschland insgesamt haben sich die durchschnittlichen Leistungen der Grundschüler zwischen 2011 und 2016 in den getesteten Kompetenzbereichen deutlich verschlechtert. Im Ergebnis schneidet Rheinland-Pfalz im Bundesländervergleich in allen Kompetenzbereichen unterdurchschnittlich ab. Im Vergleich zum bestplatzierten Bayern sind die Leistungsdefizite rheinland-pfälzischer Schüler erheblich und entsprechen etwa einem halben Schuljahr Lernrückstand.

Ein großer Teil der rheinland-pfälzischen Grundschüler beherrscht in der vierten Klasse die wesentlichen Kulturtechniken nicht oder nicht ausreichend. Die Situation ist unbefriedigend: Fast ein Viertel unserer Viertklässler verfehlt bei der Rechtschreibung den Mindeststandard. Am Ende der Grundschulzeit scheitern sie an der Aufgabe, Wörter wie Mama, Milch und Mond alphabetisch zu ordnen. Weiterlesen

Beate Härig-Dickersbach (AfD): Es dürfen keine Schulen mehr in der Eifel geschlossen werden!

Die AfD Spitzenkandidatin des Wahlkreis 202 #DirektkandidatWahlkreis202 Beate Härig-Dickersbach nimmt Stellung zu der drohenden Schließung von sechs Eifeler Grundschulen.

„Es dürfen keine Schulen mehr in der Eifel geschlossen werden – gerade kleine Schulen – das lernen wir von Finnland – sind pädagogisch besonders wertvoll. Die AFD setzt sich ein für die Stärkung des ländlichen Raums ein, dazu gehört auch ein ausreichendes Netz von Grundschulen. Immer mehr Familien ziehen auf Grund der mangelnden Versorgung aus dem ländlichen Raum in Mittelzentren oder in die Großstädte. Wir müssen das Wohnen und Leben  in unserer wunderschönen Eifel wieder attraktiv gestalten, dazu gehören Grundschulen, möglichst am Wohnort.“

http://mobil.volksfreund.de/nachrichten/region/bitburg/aktuell/Heute-in-der-Bitburger-Zeitung-Das-Dorf-lebt-von-der-Schule-Sechs-Eifeler-Orte-bangen-um-ihre-Grundschulen;art752,4589990#disqus_thread

 

Auch kleine Grundschulen erhalten, ländlichen Raum stärken (Joachim Paul AfD)

Joachim Paul, stellvertretender Vorsitzender und bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz, warnt davor, den Abbau der 310 Stellen im Bildungsbereich mit der Schließung von Grundschulen zu verbinden:

„Man müsste keine 310 Stellen im Bildungsbereich einsparen, hätte man nicht aus Gründen des Machtproporzes mit dem Wissenschaftsministerium ein teures neues Ministerium gegründet, das den Steuerzahler jährlich 1,1 Millionen Euro zusätzlich kostet. Weiterlesen