Medien und Parteien und die Beeinflussung der Bürger

Medien und Parteien und die Beeinflussung der Bürger

Das Wort Lügenpresse ist in aller Munde, warum eigentlich? Kann man den Medien generell nicht mehr vertrauen oder nur einigen nicht?

Fangen wir mal an. ARD Fernsehen. Dort werden jetzt einfach 2 Vorfälle der letzten Zeit angegeben, die nicht korrekt waren. Genauer gesagt, es geht um positive Flüchtlingsbeiträge bzw. was damit zusammenhängt. Ein Beispiel ist die Lichterkette in Berlin für Flüchtlinge. Es wurde mit 30.000 Leuten gerechnet, tatsächlich kamen aber nur ca. 8.000. Somit war die „Kette“ ziemlich klein geraten, aber kein Problem für die ARD, da wird dann einfach Archivmaterial von 2003 verwendet. Das Problem dabei war, daß dieses offensichtlich nicht gekennzeichnet war, wie sonst in Beiträgen, man konnte meinen das es aktuelles Material war. Es sollte der Eindruck erweckt werden, daß  mehr Menschen an der Lichterkette teilgenommen haben, als es tatsächlich waren.
https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2015/ard-manipulierte-bericht-ueber-lichterkette-fuer-fluechtlinge/  Hier noch ein zweiter link, falls jemand meinen sollte das die „Junge Freiheit“ nicht neutral wäre: http://www.focus.de/kultur/medien/ard-aktuell-chefredakteur-gibt-zu-versaeumnis-bedauern-wir-ard-verfaelschte-bericht-ueber-fluechtlinge_id_5029327.html
Weiter geht es. Die ARD hatte zugegeben, daß bei der Tagesschau und den Tagesthemen ein verfälschtes Bild von Asylbewerben gezeichnet wurde. Die Kameraleute filmten überwiegend Familien mit kleinen Kindern und großen Kulleraugen, obwohl aber 80% der Flüchtlinge junge, kräftig gebaute, alleinstehende Männer sind. Es sollte ein äußerst positiver Eindruck über Flüchtlinge vermittelt werden.
https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2015/ard-raeumt-verzerrte-berichterstattung-zu-asylbewerbern-ein/ und auch hier ein zweiter link: http://www.berliner-kurier.de/news/panorama/die-ard-raeumt-ein-verzerrte-berichterstattung-bei-fluechtlingen-22989160

Die Aussagen von Claudia Zimmermann (WDR) und Wolfgang Herles (ZDF) bleiben außen vor, da kann man nicht mit Sicherheit sagen was stimmt und was nicht. Beide sprechen zuerst davon das es Anweisung von „oben“ gäbe nur im positiven über Flüchtlinge zu  berichten, was sie dann aber später beide widerriefen.

Kommen wir jetzt aktuell (KW6/2016) zum „Der Spiegel“. Die Abonnementzahlen sinken stetig. Daher dachte sich „Der Spiegel“ wohl mit einer Hetzausgabe gegen die AfD („Die Hassprediger“) wieder die Auflage steigern zu können.

Der Spiegel 01-04 2015 Laut ivw sank die Druckauflage vom 1. zum 4. Quartal 2015 von 1.031.844 auf 939.934 Stück, also ein „Verlust“ um fast 92.000 Ausgaben wöchentlich. Oder in € ausgedrückt, 92.000 Ausgaben x 4,40€ = 404.800€ (Der Preis der Printausgabe stieg im Januar 2016 auf 4,60€) wöchentlich. Gehen wir mal großzügigerweise von „nur“ 200.000€ Verlust aus, da ja Kioske usw. auch noch was verdienen möchten. Dann wären das monatlich noch immer ca. 800.000€ weniger im Vergleich zu Anfang 2015. Das muß erstmal verdaut werden. Das ePaper von „Der Spiegel“ wurde nicht eingerechnet, da dieses relativ konstant in 2015 bei ca. 24-25.000 Abonnements blieb.
Insgesamt ist „Der Spiegel“ wohl eher „links“ ausgerichtet, was dann auch die negative Einstellung zur AfD erklären würde. Neutrale Berichterstattung ist anders.

Kommen wir zum „Trierischen Volksfreund“, der einzigen Tageszeitung in unserer Region. Der „Trierische Volksfreund“ gehört zur „Rheinische Post Mediengruppe“ dessen Vorsitzender Karl Hans Arnold ebenfalls im Kuratorium der Heinz-Kühn-Stiftung angehört. In diesem Kuratorium ist auch Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, SPD. Über diesen kleinen Umweg wird dann auch ersichtlich, warum der „Trierische Volksfreund“ negativ zur AfD eingestellt ist, d.h. es werden keine Werbematerialien verteilt oder Anzeigen der AfD veröffentlicht. Negatives zur AfD wird hingegen sofort veröffentlicht.
Trierischer VolksfreundKommen wir mal zu der Auflage des „Trierische Volksfreund“. Die Abonnementzahlen  sinken kontinuierlich – von 2013 zu 2015 um ca. 4500 Abonnenten, was monatlich knapp 150.000€ ausmachen dürfte. Man kann gerne ein Probeabo abschließen, allerdings ist man dann gut beraten, wenn man einen guten Anrufblocker hat, denn nach dem Abo beginnt normalerweise das sehr nervige Nachfragen, ob man nicht doch ein Abo abschließen möchte, was man aufgrund des Verlustes sehr gut verstehen kann.
Durch die Heinz-Kühn-Stiftung werden auch Journalisten gefördert, ein Schelm wer Böses dabei denkt….

Bild ZeitungMachen wir bei der „BILD“ Zeitung weiter. Die Druckauflage ist ebenfalls stark rückläufig. Vom 4. Quartal 2013 zum 4. Quartal 2015 um ca. 505.000 täglich, genauer von 3.182.232 auf 2.677.094 täglich. Quelle ivw
2015 stieg die Auflage bis zum 3. Quartal, sank dann aber um knapp 182.000 im 4. Quartal. Als Grund könnte man meinen, daß es sich um die „linke“ Einstellung der „BILD“ zur Asylpolitik und ihrer „Refugees – Welcome“- Aktion handeln könnte, die viele Stammleser vergraulte, aber „linke“ Leser nicht gewinnen konnte.
Zudem wird man offensichtlich durch die „BILD“ Zeitung manipuliert, besonders auffällig kann man das z.B. sehen an einem Artikel einer Samstagsausgabe vom 05.12.2015. Normalerweise stellt sich die „BILD“ ja auf die Seite seiner Leser, im Normalfall. Im Artikel ging es um die Abstimmung im Bundestag über den Bundeswehreinsatz in Syrien. Der 23 jährige Flüchtling Feras ist dort anwesend und entsetzt, daß es einige Abgeordnete gibt, die GEGEN den Einsatz in Syrien sind. Zwischendurch bekommt er Anrufe von seiner Frau, die noch in Syrien ist und Angst hat, ihn nicht mehr wiederzusehen, da die Gegend, wo sie sich momentan aufhält, auch nicht mehr sicher ist.
Die „BILD“ Zeitung verhält sich bei diesem Artikel auffallend neutral, man könnte meinen, man soll den Flüchtling in positiver Erinnerung behalten, denn, KEIN negatives Wort darüber, daß seine Frau noch dort ist und er in Deutschland. WARUM?
KEIN negatives Wort darüber, daß er sich bei Sahra Wagenknecht beschwert, warum sie gegen einen Einsatz in Syrien ist. WARUM?
WARUM ist er nicht in Syrien und verteidigt sein Land?
Ist die Weltanschauung der „BILD“ schon so weit links das sie uns deutlich machen möchte, daß das ja alles ganz normal ist?
Wer das „BILD“ Abo hat, kann den Artikel hier online lesen: http://www.bild.de/bild-plus/politik/inland/fluechtling/konfrontiert-deutsche-politiker-43675050,var=x,view=conversionToLogin.bild.html
Es gibt bestimmt noch weit mehr Artikel, durch die der Bürger evtl. unwissentlich beeinflusst wird, z.B. auch bei „Post von Wagner“, der ja alles super findet, was Merkel anstellt, eine Marionette dieser linken Regierung.

Kommen wir nun zur SPD, einer politischen Partei, die ein richtiges Medienimperium betreibt bzw Anteile besitzt, Print- und Onlinemedien sowie Anteile an Rundfunk oder Druckereien. Da möchte man sich doch fragen, warum eine Partei überhaupt dort tätig ist. Sie wird definitiv versuchen die Bürger politisch zu beeinflussen.
Eine evtl. vollständige Auflistung wo die SPD ihre Finger im Spiel hat findet man hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Druck-_und_Verlagsgesellschaft
Das ist erschreckend…

Normalerweise ist die AfD in den großen Medien eine rechtsradikale Partei die man bekämpfen muß, wenn nötig auch mit umstellen von Aussagen (z.B. Schießbefehl, den es nie gab).

Aber kommen wir mal darauf zu sprechen da dieses ja doch momentan noch in aller Munde ist.
Frau Petry gibt dem „Mannheimer Morgen“ ein Interview, hier ein kurzer Auszug:

Mannheimer Morgen: Was passiert, wenn ein Flüchtling über den Zaun klettert?
Frau Petry: Dann muss die Polizei den Flüchtling daran hindern, dass er deutschen Boden betritt.
Mannheimer Morgen: Und wenn er es trotzdem tut?
Frau Petry: Sie wollen mich schon wieder in eine bestimmte Richtung treiben.
Mannheimer Morgen: Noch mal: Wie soll ein Grenzpolizist in diesem Fall reagieren?
Frau Petry: Er muss den illegalen Grenzübertritt verhindern, notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz.
Mannheimer Morgen: Es gibt in Deutschland ein Gesetz, das einen Schießbefehl an den Grenzen enthält?
Frau Petry: Ich habe das Wort Schießbefehl nicht benutzt. Kein Polizist will auf einen Flüchtling schießen. Ich will das auch nicht. Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt. Entscheidend ist, dass wir es so weit nicht kommen lassen und über Abkommen mit Österreich und Kontrollen an EU-Außengrenzen den Flüchtlingszustrom bremsen.

Das ganze Interview gibt es hier zu lesen: http://www.morgenweb.de/nachrichten/politik/sie-konnen-es-nicht-lassen-1.2620328

Frau Petry hatte somit nie den Schießbefehl gefordert wie es die deutschen „Qualitätsmedien“ immer wieder beschreiben. Daran sieht man auch wieder wie die AfD kritisiert wird. Frank Oesterhelweg (CDU) hatte den Einsatz von Schußwaffen nach Silvester in Köln gefordert. http://www.focus.de/politik/videos/landtagsabgeordneter-sorgt-fuer-aufregung-cdu-mann-fordert-nach-koelner-uebergriffen-polizei-soll-schusswaffen-einsetzen_id_5206032.html Das ist schon sehr krass, aber da gab es nur einen minmalen medialen Aufschrei, kaum der Rede wert, aber wenn Frau Petry was von Waffengewalt (das schließt nicht NUR Schußwaffen ein!!!) sagt und das sie dieses auch gar nicht möchte, ist der Aufschrei riesig. WARUM? Weil die AfD den sogenannten Altparteien gefährlich wird, ihnen Sitze wegnehmen wird, zuerst jetzt im Landtag und später im Bundestag. Das wissen die Altparteien natürlich und wollen dem entgegenwirken indem sie alles versuchen die AfD zu verunglimpfen. Klar, im Landtag oder Bundestag sitzt man ja schön, die alte Frau gibt die Richtung vor, die Opposition (die eigentlich gar keine mehr ist) nickt alles ab und alles ist Friede Freude Eierkuchen. Da käme die AfD als Oppositionspartei natürlich als Netzbeschmutzer, denn dann müßte man ja wieder das Diskutieren lernen und könnte nicht so einfach das Geld einstreichen und früh Feierabend machen.
Weiteres Beispiel: http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/palmer-halbsatz-zu-eu-aussengrenzen-als-wollte-ich-einen-schiessbefehl/-/id=1622/did=16349046/nid=1622/2fer7o/ Boris Palmer (Grüne)  gab zu verstehen das sein Facebookpost falsch verstanden wurde. Er wolle keinen Schießbefehl, da gab es auch keinen medialen Aufschrei, wohl aber bei Frau von Storch, diese hatte vorschnell auf einen Facebookpost geantwortet und sich dann dafür später entschuldigt, aber was soll man sagen? Sagt der eine was und entschuldigt sich, heißt das noch nicht das sich die Sache für die AfD bzw. Frau von Storch erledigt hätte. Den Facebookpost als Bildschirmkopie sieht man auf dieser Seite: https://www.tagesschau.de/inland/afd-schusswaffen-101.html Die Entschuldigung kann man hier nachlesen: https://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2016/02/beatrix-von-storch-entschuldigt-sich-fuer-schusswaffen-aeusserun.html

Um zum Ende zu kommen, man sollte sich Meldungen möglichst an der Quelle ansehen, bei Meldungen über die AfD sowieso und sich erst danach eine Meinung bilden.